In dieser Besetzung bestritt die Allotria Jazz Band im März 1970 das Hauptkonzert des 1. Jazzfestivals in Burghausen, erhielt den ersten Preis beim Festival in Dinslaken und nahm im Dezember 1970 die erste Langspielplatte auf. Mit einem Schallplattenvertrag bei den renommierten Schallplattenfirmen Ariola und Bellaphon marschierte man eine Zeit lang auf kommerziellen Bahnen und versah Schlagern der 20er Jahre wie auch klassischen Komponisten und eigenen Kompositionen ein jazziges Gesicht. Jürgen Hinz ersetzte 1972 Heli Wörsching und blieb, unterbrochen durch ein kurzes Intermezzo von Jürgen Reinhard, bis 1994 Bassist der Allotria Jazz Band und stieg dann auf die Gitarre um. Manfred „Arriva“ Zöbisch kam für Cornelius Griebel am Banjo und Hans Rüdiger Richter für Jochen Mayer am Schlagzeug. Eine Zeit lang änderte die Band ihr Bläserkonzept – spielte 2 Jahre zu dritt, nahm dann aber Jörn Pfennig als zweiten Klarinettisten und Sänger in die Band.
Es ging alles ganz schnell: Die Allotria Jazz Band erspielte sich einen herausragenden überregionalen Ruf und machte ihre ersten Konzertreisen ins Ausland: nach Polen, Ungarn, Österreich, die Schweiz, Italien und Holland. Mit dem Goetheinstitut ging es dann nach Norwegen, und 1977 in den Libanon, nach Syrien und Jordanien.